Als WordPress Agentur lieben wir WordPress als Content-Management-System aus vielen Gründen. Die Offenheit des Systems, die es uns leicht macht, neue Design-Ideen auszuprobieren oder Erweiterungen zu entwickeln (sogenannte Plugins), zum Beispiel. Oder die ungeheure Leistungsfähigkeit, die es erlaubt auch sehr große Webprojekte oder Anwendungen auf die Beine zu stellen.

Die lebendige Entwickler-Community und die unfassbar gute Dokumentation machen die Entwicklung mit WordPress zum Vergnügen. Doch auch für Sie als Endanwender bietet eine Webseite auf Basis von WordPress eine Menge Vorteile.

1. WordPress macht unabhängig

WordPress ist Open-Source-Software. Das heißt, der Quellcode aller Komponenten ist frei verfügbar und Sie können die Software auf einem beliebigen Web-Server installieren. Nur PHP und MySQL oder MariaDB müssen auf dem System vorhanden sein. Damit können Sie Ihre einmal fertige Webseite problemlos zu einem neuen Provider umziehen und müssen sich nicht auf ewig an einen Anbieter binden. WordPress wird regelmäßig mit Updates versorgt und bleibt so, egal wo Sie es hosten lassen, auch dauerhaft vor Hackerangriffen geschützt – ohne dass Sie dafür Lizenzgebühren zahlen zu brauchen.

2. Die Seitenpflege wird zum Kinderspiel

Sie unterhalten auf Ihrer Seite ein Blog oder wollen andere Inhalte regelmäßig updaten? Als leistungsfähiges Contentmanagementsystem stellt WordPress alle notwendigen Funktionen bereit, die Sie benötigen, um Ihre Internetseite auch in Eigenregie mit frischem Content zu versorgen. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können Sie problemlos zusätzliche Benutzerkonten anlegen, um gemeinsam Inhalte beizusteuern.

Der im WordPress-Backend mitgelieferte Editor „Gutenberg“ ist so einfach zu bedienen wie Ihre Textverarbeitung in Office & Co.. Formatieren, Einfügen von Bildern und Videos und Verlinkung anderer Seiten sind kein Problem.

Mit dem optionalen Moderationsmodus haben Sie die Möglichkeit, die Bearbeitungen Ihrer Kolleginnen und Kollegen vor der endgültigen Veröffentlichung im Web noch einmal zu überprüfen.

3. WordPress erleichtert Analyse und Auswertung

Mit den richtigen Plugins erstellt WordPress für Sie ausführliche Nutzungsstatistiken zu Ihrer Seite. Diese werden übersichtlich dargestellt und helfen dabei, zu verstehen, welche Produkte und Unterseiten Ihre Besucherinnen und Besucher interessieren.

So haben Sie die Möglichkeit, diese Seiten in Zukunft besonders zu featuren, für Cross-Promotion-Maßnahmen zu nutzen oder weitere, ähnliche Inhalte hinzuzufügen. Auch auf WordPress aufbauende Shopsysteme, zum Beispiel mit WooCommerce realisiert, profitieren von solchen Analysedaten.

4. WordPress ist suchmaschinenoptimiert

Auch Google und Co. lieben die klare und saubere Struktur von WordPress-basierten Internetseiten. Egal ob Blog, Webshop oder Produktpräsentation: WordPress-Seiten laden schnell, lassen sich problemlos für die mobile Nutzung optimieren und verfügen über semantische Metainformationen, die den Parsern von Suchmaschinen die Sortierung erleichtern.

Damit bringen sie alles mit, um zumindest technisch ganz vorne in den Suchergebnissen mitzuspielen. Mit zusätzlichen Erweiterungen, hilft WordPress auch dabei, den Content zu optimieren.

5. Weite Verbreitung – CMS mit weltweit größtem Marktanteil

Nicht zuletzt ist auch die weite Verbreitung von WordPress ein echtes Argument für die Nutzung. Rund ein Drittel aller Websites wird mittlerweile mithilfe des CMS ausgeliefert. Dementsprechend viel Literatur, Seminare und ergänzende Software gibt es inzwischen auf dem Markt.

Außerdem finden Sie so bei Bedarf immer Entwickler, die Ihre Seite für Sie betreuen, neue Plugins entwickeln und sich um etwaige Fehler kümmern können. Auch, dass WordPress zumindest auf absehbare Zeit weiterentwickelt wird, schnelle Sicherheitspatches und neue Funktionen erhält, ist erst mal gesichert.

Bei weniger verbreiteten CMS-Lösungen kann es mitunter Jahre dauern, bis Sicherheitslöcher gestopft und wichtige Features ergänzt werden.

Fazit: Ist WordPress immer die beste Wahl?

WordPress hat inzwischen 17 Jahre auf dem Buckel und hat sich von einer kleinen Blogsoftware zu einem ausgewachsenen CMS entwickelt, welches weltweit im Einsatz ist. Obwohl das Entwicklungsteam in dieser Zeit immer wieder alte Zöpfe abgeschnitten und das Framework neu gedacht hat, wurde auf langfristige Abwärtskompatibilität geachtet.

Für die meisten Websites ist WordPress gerade deshalb ideal. Denn alle erdenklichen Nutzungsszenarien werden abgedeckt und ermöglicht. Eine Ausnahme stellen sehr kleine Seiten, Webvisitenkarte oder einzelne Produktpräsentation, dar. Wo nur wenige, weitgehend statische Pages zur Schau gestellt werden sollen, ist WordPress manchmal einfach zu viel des Guten.

Für 95% aller Unternehmens-Webseiten und Blogs ist WordPress jedoch die optimale Lösung und nicht umsonst das weltweit meistgenutzte Content-Management-System.